Katholische Jugend(verbands)arbeit in Bayern zählt
1.800 Angebote mit über 97.700 Teilnehmenden: Das waren die Zahlen für die katholische Jugendarbeit im Erzbistum Bamberg – vor zehn Jahren. Und wie sieht es jetzt aus? Diese Frage möchte die aktuelle Leistungsstatistik beantworten.
Breit angelegte Erhebung soll Klarheit bringen
In ganz Bayern erheben zur Zeit alle Akteure der katholischen Jugendarbeit, von der Ebene der Pfarrei bis zu den Jugendhäusern auf Diözesanebene, die Zahl und Altersstruktur der Mitarbeitenden und Teilnehmenden sowie die Zahl der Veranstaltungen nach verschiedenen Angebotsformen sortiert. Damit soll unter anderem evaluiert werden, ob sich der Trend zu Großveranstaltungen und projektbezogenen Angeboten fortsetzt. Außerdem kann so auch der Beitrag, den die katholische Jugendarbeit zur Bildung junger Menschen leistet, besser beziffert werden.
Mit einem – im Vergleich zur letzten Erhebung 2015 – gestrafften Fragebogen und einem verbesserten Online-Tool soll die Umfrage noch intuitiver auszufüllen sein. „Wir erhoffen uns davon eine breitere Beteiligung und noch verlässlichere Zahlen, die auch dazu geeignet sind, die vielfältigen Leistungen katholischer Jugend(verbands)arbeit sichtbar zu machen, ihren Bedarf an (finanzieller) Unterstützung zu begründen und die Reichweite der eingesetzen Gelder zu dokumentieren", erläutert Anja Baumer-Löw, Referentin für Theologie und Spiritualität in der Jugendpastoral.
Für das Erzbistum Bamberg wird diese Erhebung im Referat Theologie und Spiritualität in der Jugendpastoral koordiniert.
Die zuständige Referentin beantwortet auch gerne Fragen zu diesem Thema: unter der Mailadresse anja.baumer-loew@eja-bamberg.de oder telefonisch unter 0951/8688-67.
Bayernweite Fakten und Zahlen gibt es unter: www.bdkj-bayern.de/landesstelle/leistungsstatistik/
