Christliche Spiritualität ...
… setzt den Glauben an Gott voraus.
… sucht das Heilige im Alltag und ist daher die Praxis des Glaubens.
… schafft eine Verbindung zu anderen Gläubigen.
… ist eine lebenslange Aufgabe und kennt daher auch kein Mindestalter.
… wächst im Lauf des Lebens mit.
… konkretisiert sich individuell zwischen kontemplativ und aktiv, zwischen „für mich“ und „gemeinsam“.
… ist vielfältig.
Warum „Spiritualität“?
Wir haben uns bewusst für den Begriff „Spiritualität“ entschieden, denn:
- Es ist dafür nicht erforderlich, „fromm“ im Sinne einer traditionellen Gebets- und Gottesdienst-Praxis zu sein. Diesem Missverständnis könnte der Begriff „Frömmigkeit“ Vorschub leisten.
- Es geht nicht darum, bestimmten, festgeschriebenen oder erwarteten Ansprüchen einer Religion(sgemeinschaft) zu genügen. Diesem Missverständnis könnte der Begriff „Religiosität“ Vorschub leisten.
- Der Geist Gottes (lateinisch: Spiritus) weht nun mal, wo er will. Das Wort Spiritualität trägt diese Offenheit und Weite in sich.
- Wir verwenden den Begriff, obwohl wir wissen, dass er in der Esoterik inflationär verwendet wird.
Raum für Geschichten mit Gott
Die Spiritualität der Kinder und Jugendlichen braucht Impulse, um sich entwickeln zu können. Sie können dabei aber auch sehr leicht manipuliert werden Deshalb nehmen wir als Erwachsene, die sie bei diesem Prozess begleiten, unsere Verantwortung sehr ernst. Wir respektieren stets, dass jede Person ihre ganz eigene Geschichte mit Gott hat, und sehen es als unsere Aufgabe, ihnen einen vertraulichen und geschützten Raum zu geben, um diesen Geschichten Raum zu geben durch:
- Wundern und Staunen
- Sinnsuche und die Erfahrung „Das macht (für mich) Sinn!“
- Weisheit und Phantasie
- Wahrnehmen und Erleben



