2,5 Bildungsveranstaltungen der Katholischen Jugendarbeit werden pro Tag durch den Freistaat gefördert

BDKJ Bayern zieht Bilanz über seine Förderzahlen vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2025
München. Zum 21. Mai 2026 legte der BDKJ Bayern seine Förderzahlen aus den Bereichen Jugendbildungsmaßnahmen und Ausbildung ehrenamtlicher Jugendleiter*innen vor. Demnach wurden durch die Mittel, die für die Katholische Jugendarbeit verwaltet werden, auch in diesem Jahr mehrere hundert Bildungsveranstaltungen in ganz Bayern ermöglicht. „Die Zahlen zeigen: Was in die Jugendarbeit investiert wird, kommt an“, sagt Landesvorsitzender Hörlein. „Wer in die Jugendarbeit vertraut, macht Bayern zu einem attraktiveren Standort und macht unseren Freistaat zur zukunftsfesten Demokratie.“
Die Zahlen
Der BDKJ Bayern verwaltet Fördermittel, die vom BJR aus Mitteln des Sozialministeriums zur Verfügung gestellt werden. Unter den Titeln Jugendbildungsmaßnahme (JBM) und Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Jugendleiter*innen (AEJ) wurden zwischen Mai und Dezember 2025 im Rahmen von 646 Maßnahmen und Veranstaltungen insgesamt 15.616 Personen als Teilnehmer*innen erreicht. Darüber hinaus haben sich 2.996 Personen ehrenamtlich als Referent*innen zur Durchführung der Maßnahmen engagiert.
Durch die Fördermittel wurden die Durchführung von insgesamt 7.993 Fortbildungstagen (AEJ), sowie 37.169 Bildungstagen (JBM) für Jugendliche ermöglicht. Im Durchschnitt begannen demnach jeden Tag 2,5 (Fort)Bildungsveranstaltungen. „Das zeigt: Jeder Fördereuro in die Jugendarbeit entfaltet einen großen Impact“, sagt Hörlein. „Die Katholische Jugend(verbands)arbeit veranstaltet, sie bildet aus. Und sie ist kosteneffizient.“
AEJ und JBM als Spitze des Eisberges
In der Gesamtheit der Katholischen Jugendarbeit machen AEJ- Und JBM-Veranstaltungen eine Minderheit des Angebotes aus. „Aus früheren Erhebungen wissen wir als Faustregel, dass höchstens ein Drittel der durchgeführten Veranstaltungen von öffentlichen Zuwendungen profitiert“, sagt Hörlein. Der Ausbildung von Jugendleiter*innen durch AEJ-Veranstaltungen kommt demnach eine Multiplikatorrolle zu: Dort werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass junge Menschen in Eigenorganisation qualitativ hochwertige Jugendarbeit anbieten, die nicht zulasten staatlicher Mittel fällt. „Die AEJ- und JBM-Maßnahmen sind nur die Spitze des Eisberges – nur derjenige Teil, der dem großen Rest der Katholischen Jugendverbandsarbeit Auftrieb gibt“, sagt Hörlein.
AEJ und JBM im Horizont des Bayerischen Doppelhaushalts
Vor gut zwei Wochen hat der Bayerische Landtag den Doppelhaushalt für die Jahre 2026/27 beschlossen. Die Zuwendungen für den Bayerischen Jugendring belaufen sich demnach für das Jahr 2026 auf 32,5 Mio. „Mit diesem Haushalt ist sichergestellt, dass wir in der Katholischen Jugendverbandsarbeit weiterhin handlungsfähig sind“, sagt Hörlein. „Wir freuen uns und sind dankbar, dass es im Angesicht eines allgemeinen Sparzwanges dennoch ein politisches Bekenntnis zur Jugendarbeit gibt! Und wir danken auch den demokratischen Politiker*innen, die uns im Vorfeld der Haushaltswoche ihr Ohr geliehen haben und sich für diese Ausstattung des Bayerischen Jugendrings eingesetzt haben“, sagt Hörlein.