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Proteste gegen Bundesparteitag der AfD

Nie wieder ist jetzt!
Datum:
Veröffentlicht: 26.6.26
Von:
Patricia Achter

BDKJ-Diözesanverband Bamberg ruft dazu auf, an Gegendemo in Erfurt teilzunehmen

Erfurt/Bamberg. Gegen den Bundesparteitag der AfD am 4. und 5. Juli 2026 in Erfurt protestieren voraussichtlich zehntausende Demonstrierende. „Wir rufen alle dazu auf, sich für unsere Demokratie einzusetzen, an der Gegendemonstration teilzunehmen und klare Kante gegen Rechtsextremismus zu zeigen“, betont Andreas Hoppe Weick, Vorsitzender im BDKJ-Diözesanverband Bamberg (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Der BDKJ lädt dazu ein, das Aktionsbündnis Widersetzen bei der Gegendemo zu unterstützen. Hoppe Weick ergänzt: „Genau 100 Jahre nach dem NSDAP-Parteitag in Weimar veranstaltet erneut eine rechtsextreme Partei ihren Parteitag in Thüringen. Als Demokrat*innen sollten wir zusammenstehen und dagegen ein Zeichen setzen.“

Das Aktionsbündnis plant am 4. Juli Blockaden auf den Zufahrtswegen zur Messe Erfurt, die als politische Orte gestaltet werden, zum Beispiel durch Diskussions-Formate und Musik-Acts. Ein Ziel der Aktivist*innen ist es, den Parteitag zu verhindern, bei dem unter anderem der Bundesvorstand der Partei neu gewählt werden soll. Insgesamt gibt es laut Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU) mindestens zehn Anmeldungen für Demos, darunter einen großen Demonstrationszug durch die Innenstadt.

Andreas Hoppe Weick vom BDKJ-Diözesanvorstand Bamberg wirbt für die Teilnahme an der Gegendemo, denn: „Als politischer Jugendverband beziehen wir klar Position und stehen gegen Rechtsextremismus ein. Wir wollen das Gut der demokratischen Mitbestimmung und damit unsere tiefste Überzeugung bewahren.“ Diese Haltung hat die BDKJ-Diözesanversammlung im Jahr 2020 unter anderem im Positionspapier „Kein Platz für Rechtsextremismus“ festgelegt.